Registrieren Sie sich kostenlos für das ZERTIFIKATEJOURNAL

Editorial

Kupfer-Geld
Weg damit

Die EU-Kommission hat wieder einmal ein neues Thema in die Schlagzeilen gebracht: Die mögliche Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Der Hintergrund ist schnell erklärt: Die Produktion der Münzen ist teuerer als deren Nennwert. Somit verlieren die herausgebenden Staaten Jahr für Jahr jede Menge Geld, vor allem in Zeiten steigender Rohstoff-Preise. Die EU-Kommission hat errechnet, dass die Kupfer-Cent-Stücke die Euroland-Steuerzahler seit der Einführung im Jahr 2002 rund 1,4 Mrd. Euro gekostet haben. Diskutiert werden soll nun, ob die Münzen im Laufe der kommenden Jahre einfach verschwinden sollen oder ob beispielsweise ein billigeres Herstellungsverfahren mit minderwertigeren Materialien ein gewisses finanzielle Ersparnis bringen kann. Die Entscheidungen müssen dabei von den jeweiligen Länder-Regierungen und ihren zuständigen Notenbanken getroffen werden.


Mehr im aktuellen ZertifikateJournal


Die aktuellen Highlights der Ausgabe 20/2013

Pick of the Week
Südzucker Bonus

Südzucker hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn besiegelt. Dennoch rauschte die Aktie in den Keller. Schuld ist der Ausblick. Der Konzern erwartet einen Ergebnis-Rückgang. Zudem ermittelt die EU-Kommission wegen illegaler Preisabsprachen. Auf dem erniedrigten Kursniveau bietet sich jetzt ein Bonus Zertifikat mit Cap zum Kauf an.

Nach der Wende
Versorger-Papiere

Die Energiewende hat nahezu alle europäischen Versorgeraktien unter Druck gebracht. Nun sieht es aber so aus, als ob diese Aktien mehrheitlich einen Boden gefunden haben. Wir stellen neben einer spannende Branchenindex-Lösung im Express-Format auch Bonus-Zertifikate mit Cap auf die beiden deutschen Platzhirsche RWE und E.ON vor.

Nach der Abwertung
Polen-Anleihe

Die IKB bietet eine dreijährige Anleihe in polnischen Zloty an. Das Papier garantiert eine Zinszahlung von vier Prozent p.a. sowie die Rückzahlung der Anleihe zu 100 Prozent des Nennbetrags am Laufzeitende – alles in polnischen Zloty. Aus diesem Grund eignet sich das Produkt für Anleger, die zumindest eine Seitwärtsbewegung der EUR/PLN-Parität erwarten.

Nach der Schwäche
Silber-Investments

Am Pfingstmontag rutschte der Silberpreis auf den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren. Das Edelmetall hat damit weiter an Glanz verloren. Der Status als „Sicherer Hafen“ scheint zu Ende – trotz der anhaltenden Euro-Krise. Aus charttechnischer Sicht sind aber Langfristanlagen nun eine Alternative, ebenso wie ein etwas kurzfristigeres Discount-Zertifikat.

Impressum       Kontakt       Disclaimer      
© ZertifikateJournal 2013 – Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der ZJ Media GmbH.